Freitag, 16. Juni 2017

Neues Magazin: Süddeutsche Zeitung Familie

Gelungenes Kombi-Paket für Groß und Klein 




Die neue Zeitschrift „Familie“ der Süddeutschen Zeitung ist der ideale Begleiter für entspannte Tage am Strand, für den Urlaub oder für gemeinsame Zeit in den eigenen vier Wänden. Denn eins steht fest: bei der Lektüre wird es sowohl Eltern als auch Kindern sicher nicht langweilig.

In einem eigenes entwickelten Heft für Kinder im Alter von 4 bis 11 dürfen die Kleinen humorvolle Witze entdecken, spannende Interviews lesen, wie etwa ein Gespräch mit einer Tierärztin, Wendeschilder für die Tür des eigenen Zimmers ausschneiden, kniffelige Bildrätsel lösen, sich das Wissen aneignen, wie man erkennt, ob ein Foto echt ist oder falsch und vieles mehr.
Positiv ist dabei, dass sie nicht nur passiv lesen, sondern darüber hinaus aktiv werden dürfen; sei es durch zahlreiche Mal- und Bastelvorschläge oder aber auch durch eine Rezeptidee, die Schritt für Schritt als Fotoabfolge und mit einem relativ geringen Textanteil dargestellt wird. Neben Spiel und Spaß bietet die Lektüre zudem eine Vermittlung von Wissen, wie es etwa die beiden Kurzportraits von Angela Merkel oder Martin Schulz leisten. Wenig Text in verschiedenen, farbigen Kästchen um Ganzkörperaufnahmen der beiden Spitzenkandidaten sorgen für eine kindgerechte Optik. Und nach allgemeinen Infos zur Wahl dürfen die Nachwuchswähler selbst einmal spielerisch eine solche durchführen. Natürlich lassen sich die entsprechenden Wahlkarten hier ganz leicht ausschneiden. Das Kinderheft ist wunderbar kreativ, informativ und unterhaltend. Außerdem sehr von Vorteil: Hier wurde ganz bewusst auf Werbeanzeigen verzichtet.

Titelthema des Beitrags für Erwachsene ist der Umgang mit Sorgen, Ängsten und dem Bösen in Zeiten von Terror, Fremdenhass und zunehmender Gewalt. In einem wissenschaftlich fundierten Artikel finden sich zahlreiche Handlungsimpulse zum angemessenen Umgang mit diesen heiklen Themen innerhalb der Familie. So klärt beispielsweise ein Interview mit Familientherapeut Manfred Cierpka, wie Eltern vor ihren Kindern idealerweise agieren und reagieren sollten. Ein weiterer Beitrag klärt Erziehungsfragen, z.B. „Wie viele Unterstützung bei den Hausaufgaben ist sinnvoll?“ oder „Ist Kindern ein Umzug in eine neue Stadt zumutbar?“ Martin Wittmann stellt den aus den USA stammenden Trend des Dabbens vor und Kathrin Zinkant führt ein zutiefst philosophisch anmutendes Interview mit Peter Dabrock, Theologe und Mitglied des deutschen Ethikrates, zu neuen Möglichkeiten der Fruchtbarkeitsmedizin.
Ebenfalls in den Blick genommen werden partnerschaftliche Beziehungen, neueste Wohntrends uvm. Auch in diesem Heftteil finden sich kreative Beiträge, beispielsweise die sehr interessante Umfrage zu Wünschen nach Superkräften bezogen auf verschiedene Altersstufen.

Hier sind Groß und Klein leicht und locker mehrere Stunden sinnvoll beschäftigt. Ein sehr gelungenes, neues Format. 

5 Sterne! 

Weitere Infos einsehbar auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung. 

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