Donnerstag, 12. Dezember 2013

Luna und die Sterne - August Gral / Stefanie Messing


An diesem Abend bekommt die Sternenfee Luna Besuch von der Eule Nubs. Er begleitet sie oft, sieht ihr zu und wundert sich, wie fleißig Luna ist.“
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Auch als Erwachsener verliebt man sich sofort in die beiden ebenso sympathischen wie zuckersüßen Protagonisten dieser Geschichte, die Sternenfee Luna und ihr treuer Begleiter, die Eule Nubs. Luna befindet sich auf einem Seil hoch oben am Himmel unter dem Firmament. Ihre Aufgabe ist es, sich um die Sterne zu kümmern, sie zu hegen und pflegen, damit sie ihren Glanz behalten und sich die Menschen an ihnen erfreuen können. Doch Nubs – hier typisch menschlich gezeichnet – zweifelt an der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit Lunas. Denn kein Menschenkind sieht zu ihr oder den strahlenden Sternen herauf. Auch Luna überkommt einen kurzen Moment des Zweifels, den sie aber sogleich überwindet. Irgendjemand muss sich schließlich um die Sterne kümmern. Am Ende der Geschichte findet die süße Sternenfee selbst Ruhe und überträgt ihre Aufgabe an Nubs, natürlich nicht, ohne ihm Mut zuzusprechen.
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Eine wunderbare Geschichte, die die Phantasie der Kinder anregt und sie kreativ in den Schlaf führt. Mit den beiden Hauptfiguren und ihren jeweiligen Eigenschaften kann man sich gut identifizieren, denn schließlich trägt jeder manchmal Züge von Luna oder Nubs in sich.
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Das Buch eignet sich nahezu ideal als Gute-Nacht-Lektüre oder aber auch als Einstiegslektüre für kleine Erstleser. Und nicht nur den Kleinen bereitet das Verfolgen der Geschichte große Freude. Extrem dick gestaltete Buchseiten machen die Geschichte sinnlich greifbar, indem die Haptik der Leser angesprochen wird.
Für eine zusätzliche Überraschung sorgte das Rezept für Sternenfänger, das ich in meinem Exemplar gefunden habe. Es lädt dazu ein, zusammen mit seinen Kindern kleine Sternenkekse zu backen.
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Fazit: Ein rundum gelungenes Werk – phantasievoll, liebevoll, zauberhaft! 

5 Sterne! 

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