Mittwoch, 28. August 2013

Wo die Liebe tötet - Jennifer Shaw Wolf

„Du musst es jemandem erzählen. Ich schließe die Augen und weiß, dass ich ihn das schon einmal habe sagen hören.“
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Stell dir vor, du verlierst das Liebste, was du hast: deinen Freund. Und zwar nicht durch eine Trennung oder einen Umzug, sondern durch einen tragischen Unfall. Genau so ergeht es Allie in einer Nacht, in der eigentlich alles hätte perfekt sein müssen. Es war ihr 18. Geburtstag, der in diesem Jahr zeitgleich mit dem legendären Sommerball stattfinden sollte. Danach ist für Allie alles anders: Sie muss nicht nur den Tod ihres Freundes Trip verkraften, sondern versucht verzweifelt, sich an die Ereignisse jener Nacht zu erinnern.
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Die Leser des Buches werden mitten hineingerissen in die Handlung und begegnen einer zurückgezogenen Protagonistin, die nach den dramatischen Geschehnissen zwischen Verdrängen und krampfhaftem Bemühen um Erinnerung schwankt. Was ist an diesem Abend wirklich passiert? Wie konnte es zu dem Unfall kommen? Und wie war eigentlich ihre Beziehung zu Trip?
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Eine Vielzahl ungeklärter Fragen warten darauf, geklärt zu werden. Als Allie schließlich wieder am Schulleben teilnimmt, entdeckt sie eine Vielzahl einzelner Notizzettel in ihrem Spind, die tief gehütete Geheimnisse offenbaren und Dinge zeigen, bei denen Vergessen auf den ersten Blick besser zu sein scheint, als jede Erinnerung.
Dank der Ich-Perspektive bewegen sich die Leser mit Allie durch ihre Welt und nehmen teil an der spannenden Suche nach Wahrheit. Stück für Stück lassen sich dabei die Puzzleteile zusammensetzen, bis das Rätsel am Ende gelöst ist. Abwechslung verspricht vor allem die Handlung, die auf geschickte Weise Elemente verschiedener Genre miteinander verbindet.
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Fazit: Eine abwechslungsreiche Geschichte, auf die man sich gerne einlassen darf!

4 Sterne! 

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