Freitag, 5. April 2013

Zeitenzauber. Die goldene Brücke - Eva Völler


 „Bald würde ich Sebastiano wiedersehen … endlich. Sein Bild begleitete mich in meine Träume.“
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Paris 1625.
Hierher verschlägt es Anna, die sympathische Protagonistin der Zeitenzauber – Reihe in diesem zweiten Teil, der dem Vorgängerband in nichts nachsteht! Eingeschworene Eva Völler Fans, die sich von den spannungsgeladenen Szenen vor der atemberaubenden Kulisse längst vergangener Zeiten schon haben verzaubern lassen, kommen zweifelsfrei auf ihre Kosten. Aber auch für “Neueinsteiger“ gibt es vielfältige Leseanreize, die halten, was sie versprechen.
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Nach den spektakulären Ereignissen im alten Venedig, im Zuge derer sich die Heldin einem geheimen Zeitwächter-Bund angeschlossen hat, erwartet sie nun ein neues Abenteuer in der französischen Hauptstadt. Inmitten der Abiturprüfungen erhält Anna eine Hiobsbotschaft: Sebastiano ist während eines Einsatzes im 17. Jahrhundert verschwunden. Und natürlich begibt sich Anna sofort auf die Suche nach ihrem Freund. Doch leider kann sich dieser nicht mehr im Geringsten an Anna erinnern, er hat sein vorheriges Leben vollständig vergessen. Was ist mit ihm geschehen? Und wieso hält er sich plötzlich für ein Mitglied der mächtigen Musketiere? Anna lässt nichts unversucht, um ihrem Freund zu helfen, das Geheimnis zu lüften und letztlich auch ihr eigenes Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen.
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Ein flüssiger Schreibstil, der auch auf humorvolle Einschübe nicht verzichtet, gestaltet die Berichte der Erzählerin. Durch die Wahl dieser Perspektive ergibt sich ein authentisches Gesamtbild der Figur, mit der sich der Leser leicht identifizieren kann. Gefühlvoll mitreißende Szenen lassen mitfühlen und versetzen den begeisterten Leser während der Lektüre fast schon selbst in die Ereignisse der vergangenen Epoche. Vor diesem Hintergrund geht es nicht nur um Abenteuer und Intrigen, die es aufzudecken gilt, sondern vielmehr auch um die traumhafte Liebesgeschichte zwischen Anna und Sebastiano, die einen jeden Leser in ihren Bann zieht.
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Fazit: Rasant, gefühlvoll, fesselnd! Worin der eigentliche Zauber einer Zeitreise besteht, führt diese Geschichte hautnah vor Augen. Vorsicht: Suchtfaktor!  

5 Sterne! 

Weitere Infos zum Titel bei Bastei Lübbe.

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