Freitag, 25. Mai 2012

Männer sind wie Schuhe - Hera Lind


„Männer sind wie Schuhe. Sie können uns größer und schöner wirken lassen, unsere positive Seiten unterstreichen. … Sie können uns den Rücken stärken, uns wunderbar wärmen und Halt geben. … Andere sehen fantastisch aus, hinterlassen aber böse Spuren...“
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Dieser von der Autorin Hera Lind initiierte Vergleich scheint bei näherer Betrachtung durchaus passend. Denn zwischen Männern und Schuhen lassen sich tatsächlich einige Gemeinsamkeiten feststellen. Und so manche Frau wird früher oder später vor die Frage gestellt: bequemer Schnürschuh oder atemberaubender High Heel?
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So ergeht es auch Lotta. Sie lebt als Inhaberin einer Musikschule in dem kleinen Örtchen Heilewelt und führt ein beschauliches, ruhiges Leben mit drei Kindern und Lebensgefährte Jürgen. Ihre einzige Sorge sind übermotivierte Eltern, die das musikalische Talent ihrer Sprösslinge schonungslos durchsetzen wollen und ihr damit gewaltig auf die Nerven gehen. Doch als Lotta eines Tages auf den Soloflötisten der Wiener Philharmoniker trifft, gerät ihr Leben völlig aus der gewohnten Bahn. Im Vergleich mit Schuhen ist Christian ein wahres Prachtexemplar, in das man sich sofort verliebt und unbedingt haben möchte. Voller Charme erobert er sofort Lottas Herz und stellt sie damit vor ganz existenzielle Fragen. Schließlich möchte Jürgen ihre langjährige Beziehung allmählich durch eine Heirat offiziell machen. Ein logischer Schritt, vor allem wenn man bedenkt, dass er als Bankdirektor Lottas Musikschule finanziell unterstützt. Ist es klug, diese Sicherheit nun aufzugeben? Sollte sie nicht lieber dankbar sein, für das bequeme Leben, das ihr Jürgen ermöglicht …?
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Gleichzeitig geht es um Anita, Christians Frau. Für die ehemalige Stewardess, deren Ehemann sie damals in ihrer Modelkarriere unterstützte, ist er der nicht mehr funktionsfähige Schuh. Und das obwohl er seine hübsche Frau vergöttert und ihr dank seinem guten Verdienst ein luxuriöses Leben bietet. Aber Christian verbringt als Teil der Wiener Philharmoniker nicht einmal an Weihnachten seine Zeit zu Hause im Kreis der Familie...
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Beide Frauen, sowohl Lotta als auch Anita leiden unter ihrer gegenwärtigen Beziehung. Und trotz der unterschiedlichen Situation haben sie einiges gemeinsam. Herd Lind lässt ihre Leserinnen teilhaben an dem Gefühlsleben beider Protagonistinnen und ihren turbulenten Verwicklungen rund um Ehe, Familie, Karriere und das eigene Selbstbewusstsein. Auf ebenso humorvolle wie tiefsinnige Weise darf man eintauchen in eine Geschichte, die nicht nur den beiden Protagonistinnen dabei hilft, auf der Suche nach dem richtigen Schuh voller Mut die Wahrheit zu erkennen.
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Fazit: Ein Buch, das Spaß macht. Eine heitere Geschichte, die zu denken gibt. Eine empfehlenswerte Lektüre über zwei der schönsten Dinge – Männer und Schuhe!  

5 Sterne! 

Weitere Infos beim Diana Verlag!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett


Energie, aber nicht für den Tumor
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„Es geht darum, den Ernährungszustand des Patienten effektiver zu beeinflussen, als dies mit konventionellen Programmen gelingt, und dabei zugleich das neoplastische Wachstum möglichst wenig zu fördern oder gar zu hemmen.“
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Was der Titel des Buches bereits auf den Punkt bringt, ist der bedeutende Aussagegehalt des Textes. Denn entgegen früherer Vermutungen, eine an Kohlenhydraten reiche Ernährung diene dem Wohl des Krebspatienten, konnte nun festgestellt werden, dass sich gerade eine Reduktion bis hin zum völligen Verzicht in den den meisten Fällen positiv auswirkt. Statt der Kohlenhydrate sollen insbesondere Fette und Eiweiße konsumiert werden, denn diese dienen nicht der Vermehrung von Tumorzellen. Oberste Priorität ist die Unterstützung des Körpers im Kampf gegen die Krankheit mit Hilfe der entsprechenden Ernährung.
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Wie dies gelingen kann, zeigen die Autoren des Bandes anhand der Vorstellung einer ketogenen Ernährungsweise. Doch durch den Verzicht auf Nudeln, Kartoffeln oder Brot kommt es allerdings zu einer erheblichen Umstellung bisheriger Essensgewohnheiten. Positiv zu bewerten ist, dass der Leser an dieser Stelle nicht alleine gelassen wird. Vielmehr präsentieren die Autoren konkrete Handlungsweisen, die eine Umstellung erleichtern, sowie ausführliche Ernährungspläne mit verschiedenen Nahrungsvarianten, die sogar Abwechslung ermöglichen. Übersichtliche Tabellen am Ende des Buches bieten weitere Informationen zu den einzelnen Nahrungsmitteln. Angegeben wird jeweils die empfohlene Höchstmenge und nähere Hintergründe zu dem Produkt. Eine farbliche Kennzeichnung nach dem Ampelsystem erleichtert eine schnelle Orientierung innerhalb der Tabellen.
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Basierend auf neuester Forschung werden empirische Ergebnisse vorgestellt und näher erläutert. Viele Patienten können sich damit sicherlich gut identifizieren. Neben dem praxisorientierten Teil stellt der Band aber auch theoretische Hintergründe vor, die erklären, wo genau die Vorteile einer ketogenen Ernährung liegen und wie Zellvorgänge in unserem Körper ablaufen. Auch hier dienen entsprechende Grafiken dazu, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen. Dadurch wird schnell klar, wie positiv sich eine ketogene Ernährung letztlich auswirken kann.
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Fazit: Eine gelungene Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus den Bereichen Biologie, Medizin und Ernährungswissenschaft. Die darin enthaltenen Empfehlungen können Patienten in ihrem Heilungsprozess unterstützen, Möglichkeiten zur Stärkung der Abwehrkräfte aufzeigen und zu einer Erweiterung des persönlichen Wissens beitragen.  

5 Sterne! 

Nähere Informationen zum Titel bei Systemed! 

Dienstag, 22. Mai 2012

Job Future - Future Jobs - Lynda Gratton



"Es ist, als habe die Technik in uns allen exhibitionistische Neigungen entfesselt. Alle Tabus sind gefallen, nichts ist zu banal, jeder Moment muss beschrieben, jedes Gefühl mitgeteilt und jede Empfindung öffentlich seziert werden."
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Das Internet, so stellt die Autorin Lynda Gratton treffend fest, ist schon längst zum 'öffentlichen Beichtstuhl' einer ganzen Generation geworden und neben vielfältigen Vorteilen, die uns die neue Technik eröffnet, entstehen gerade hier auch unzählige Schwierigkeiten, denen man sich stellen muss. Denn in erster Linie ist es die Technik, die unsere zukünftige Arbeits- und Lebenswelt nicht nur maßgeblich beeinflusst, sondern sie im Kern verändert. Wie extrem eine solche Veränderung sein kann, macht ein Rückblick in die Vergangenheit deutlich. Gezeigt wird ein noch nicht zersplitterter Arbeitstag im Jahre 1990 im direkten Vergleich zum Berufsalltag im Jahre 2025. Während im ersten Fall ein mehr oder weniger geregelter Tagesablauf deutlich wird, sieht sich der Arbeitnehmer im Jahr 2025 im Minutentakt immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. So ist es etwa völlige Normalität geworden, in gehobenerer Position einen persönlichen Avatar zu besitzen, der einen auf weltweiten Konferenzsitzungen würdig vertritt und mit digitalen Informationen gefüttert werden kann.
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Dies ist der Ausgangspunkt des Buches. Basierend auf den neuesten Erkenntnissen unserer heutigen Zeit wird ein Bild der Zukunft entworfen und dem Leser des Bandes als Konstruktion plastisch vor Augen geführt. Anhand konkreter Beispiele aus dem Berufs- und Alltagsleben ist es möglich, unterschiedliche Charaktere durch ihren Zukunftsalltag zu begleiten und einen Auszug aus ihrem Leben zu erfahren. Ein Beispiel wäre das Leben der 28-jährige Brina im Herzen der USA. Es zeigt, dass nicht mehr der geographische Ort der Geburt darüber entscheidet, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Vielmehr entscheiden auf globaler Ebene nur noch die folgenden Elemente der Persönlichkeit über berufliches Glück: Ehrgeiz, Begabung und Tatendrang.
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Ein weiterer zu beobachtender Trend ist die enge Verbindung von Privatleben und Beruf. Vielfach arbeiten nicht nur IT-Experten in häuslichen Büros. Als Konsequenz folgt häufig eine Vereinsamung und Isolation des Individuums. Zusätzlichen Veränderungen der sozialen Umwelt und damit auch der Persönlichkeitsstruktur des Menschen sind anzunehmen. Auch hier werden beispielhafte Fälle eindrucksvoll zur Erläuterung dessen genutzt. Zunehmende technische Erneuerungen werden voraussichtlich zu einem Anstieg Statusängsten und Narzissmus führen und in unserer heutigen Zeit noch als normal wahrgenommene Formen von Familie und Freundeskreis werden verschwinden. Neue Familienstrukturen, die Unterschiedliche Rolle von Mann und Frau oder aber auch die Funktionen bisher anerkannter Institutionen werden in Hinblick auf die Zukunft ausführlich beschrieben. Insgesamt werden fünf Elemente genannt, die das Bild der Zukunft wesentlich bestimmen werden. Abschluss des Buches bilden Hinweise an verschiedene Personengruppen, die zur Reflexion bestens geeignet sind.

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Informativ und hochinteressant beschreibt die Autorin all das, was uns in den kommenden Jahren in allen Dimensionen unseres Lebens erwarten wird. Lynda Gratton ist Professorin für Management Practice an der London Business School und wurde von der Times als eine der 20 Top Business Thinkers geehrt. Der Text fußt auf den Ergebnissen ihres Forschungsprojekts 'Future of Work'.
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Fazit:
Licht- und Schattenseite der Zukunft werden auf eindrucksvolle Weise erfahrbar gemacht. Der Text passt hervorragend in die Hanser-Reihe Wissen-Wirtschaft-Weltgeschehen und überzeugt durch klare Schreibweise und eindrucksvolle Recherchearbeit. Sehr zu empfehlen!



5 Sterne! 

Mittwoch, 16. Mai 2012

Das Buch der Symbole - Rainer Oberthür


„Es ist eine Landschaft über uns, und es ist ganz egal, wo wir sind: Sie ist überall anzutreffen.“
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Das digitale Zeitalter, wie unsere heutige Welt gerne bezeichnet wird, ist wesentlich bestimmt durch eine Vielzahl unterschiedlichster Symbole. Überall im Alltag begegnen sie uns. Angefangen von einfachen Zeichen im Straßenverkehr bis hin zum schlichten Buchstaben F, der klein geschrieben für ein bekanntes soziales Netzwerk steht.
Doch neben ihrer alltäglichen Verwendung nehmen sie besonders in der Religion wichtige Funktionen ein. Gerade der christliche Glaube ist von gewissen Zeichen durchdrungen, die elementare Glaubenssätze vereinfachen und sinnlich erfahrbar werden lassen. Ob im Gemeindeleben, der liturgischen Praxis oder eigener Spiritualität; Symbole werden überall und vielfältig genutzt. Denn Glaube und Religion leben regelrecht von einer symbolischen Sprache und sind auf sie angewiesen.
Neben den bekannten Formen wie Kreuz, Fisch oder Regenbogen existieren allerdings einige, die weniger bekannt sind oder in Vergessenheit zu geraten drohen. Zusätzlich wird es immer schwieriger, die Komplexität der Symbole zu fassen.
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Abhilfe schafft dieser von Rainer Oberthür zusammengestellte Band, der nicht nur die Erinnerung an solche Zeichen aufrecht erhält, sondern seinen Lesern vielmehr Hinweise und leicht verständliche Erläuterungen an die Hand gibt. Thematisiert werden weniger kulturelle Hintergründe oder Symboltheorien. Vielmehr geht es um die bunte Vielfalt der Symbole, die er auf ästhetisierende Weise seinen Lesern nahe bringen möchte. Ebenso bunt wie die Symbole selbst sind ist die Textauswahl zu den jeweiligen Themen. So findet sich zu jedem Symbol ein einleitender Impulstext, beginnend mit den Worten „Stell dir vor...“. Zusätzlich erhalten die Leser passende Lieder, Gebete, Kurzgeschichten, Gedichte oder künstlerische Beiträge. Hochinteressant ist etwa die Bildinterpretation zu Marc Chagalls Werk „Mose empfängt die Gesetzestafeln“ sowie weitere Bildbetrachtungen aus allen Bereichen der Kunstgeschichte. Musik, Literatur und Kunst werden auf diese Weise genutzt, einen möglichst breiten Zugang zu den Symbolen zu gewähren. Das Buch ist eine Anleitung zur kreativen Beschäftigung mit Symbolen.
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Fazit: Ein bunt gestalteter Band, der zur Entdeckungsreise in die Welt der Symbole anregt. Eine Einladung, die man unbedingt annehmen sollte. Denn eine abwechslungsreichere Sammlung, die durch eine ebenso hohe Vielfalt an Wahrnehmungsdimensionen sowie Reflexionsmöglichkeiten besticht, ist nur schwer zu finden. Interessant zur persönlich – literarischen Begegnung und insbesondere auch zum Einsatz in Katechese und Schule.

 5 Sterne! 


Sonntag, 13. Mai 2012

Die Symbol-Kartei - Rainer Oberthür



Didaktisch wertvoller Methodenpool
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„Alle Dinge, die wir sehen, können wir doppelt anschauen, als Tatsache und als Geheimnis. Aus dem Wirklichen erwächst das Erstaunliche.“
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Der vorliegende Band ist eine gewinnbringende Sammlung 88 unterschiedlicher Methoden zum Einsatz in Gruppenarbeit und Religionsunterricht. Er soll Kindern und Jugendlichen helfen, über Glaube und Gott zu sprechen. Neben den Erläuterungen im Begleitband besteht diese Box aus farbenfrohen, optisch ansprechenden Motiv-Karten, die sich thematisch in die folgenden Bereiche unterteilen lassen: Welt, Mensch, Bedürfnisse (etwa Essen und Trinken), Natur, Tiere, Farben, Zahlen, Formen, Gebäude, Situationen menschlichen Miteinanders, Berufe u.v.m.
Damit decken die Karten das gesamte Spektrum menschlichen Lebens ab. Kinder und Jugendliche können die Motive leicht mit ihrer Lebenswelt und somit mit bisher gemachten Erfahrungen verbinden. Rainer Oberthür, der u.a. als Grundschullehrer und Dozent für Religionspädagogik tätig ist, betrachtet die existenziellen Fragen der Kinder und ordnet sie theologischen Themenfeldern zu. Somit decken seine Unterrichtsvorschläge und Methoden zentrale Elemente der Theologie ab, zu denen etwa die Eschatologie, Christologie oder auch die Anthropologie zählen.
Wertvolle Ideen zur Optimierung des eigenen Unterrichts lassen sich durch Kopiervorlagen, zusätzliche Materialien, konkrete Praxistipps, Vorschläge für Bildanordnungen und vorformulierte Fragen leicht verwirklichen.
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Zentrale menschliche Erfahrungen und Gefühlszustände wie Trauer, Angst, Freude oder Liebe können beispielsweise zum Gegenstand der Reflexion werden, indem die Schüler dazu aufgefordert werden, diese Worte (abgedruckt) den entsprechenden subjektiv ausgewählten Bildern zuzuordnen und dies anschließend zu begründen. Mit Hilfe der Bilder kann auch eine Kommunikation über das Wesen Gottes angeleitet werden. Ein weiteres Modell sieht vor, den Sinn des Lebens näher zu betrachten. Auf einer Kopiervorlage finden sich dazu mehrere Antwortmöglichkeiten. Ebenso erleichtern zahlreiche im Begleitband enthaltene Sammlungen vom Psalmen, Aphorismen und Sprichwörtern den Zugang zu den Bildmotiven. Es finden sich aber auch Kurzgeschichten oder kleinere Gedichte, die sich bestens dazu eignen, im Unterricht eingesetzt zu werden. Durch den direkten Umgang mit Bildern, ausgedruckten Textkarten und Zuordnungsübungen bleiben alle didaktischen Modelle handlungsorientiert und ermöglichen einen ganzheitlichen Unterricht, von dem die Schüler nur profitieren können. Jeder Vorschlag ist in sich stimmig, leicht zu verwirklichen und von hohem didaktischen Wert.
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Fazit: Die Übungen machen es sowohl für jüngere Kinder als auch für Jugendliche einfach, über religiöse Themen zu sprechen, bei denen ihnen in einem anderen Unterrichtsmodell vermutlich die richtigen Worte fehlen würden oder sie an einer Beteiligung gehemmt wären. Diese Gefahr kann durch den Einsatz einer der Methoden vermieden werden.
Dieser Ideenpool ist eine wunderbare Bereicherung für die eigene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ermöglicht alternative Zugänge zu Bibeltexten, Religion und Glaube. Er ist allen Religionslehrern und Katecheten nur wärmstens zu empfehlen. Eine lohnende, bereichernde Anschaffung!

5 Sterne! 

Samstag, 12. Mai 2012

Ans Glück könnte ich mich gewöhnen - Ingrid Schilling-Frey


„Wir leben in einer Welt der Medien, der Schönen und Reichen, der Erfolgreichen und Schlanken. Da können wir uns schon fragen: Gibt es in unserer Welt, in der wir uns vergleichen, in der wir ständig versuchen, uns nach außen hin zu profilieren, keine authentischen glücklichen Menschen mehr?...“
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In Zeiten stark zunehmender Stresssituationen durch vielfältige berufliche sowie private Belastungen wird es immer schwerer, persönliches Glück zu finden – und mehr noch: dauerhaft zu halten!
Das Gefühl des permanenten Glücks scheint in unserer Gesellschaft ein Ding der Unmöglichkeit geworden zu sein. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, sich an das Glück zu gewöhnen. So lautet die These der Autorin Ingrid Schilling-Frey. Bemerkenswert ist hier vor allem die Tatsache, dass sie nicht etwa ein leichtes Leben führte, sondern durchaus einige Schicksalsschläge bewältigen musste. Die schwierigste Aufgabe stellte vermutlich die Diagnose eines Herzfehlers bei der eigenen Tochter dar. Und dennoch: Trotz Rückschlägen und Schwierigkeiten im Leben, ist es ihr gelungen, das persönliche Glück zu finden und vielmehr noch festzuhalten.
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Anhand der beispielhaften Geschichte der Autorin selbst lernen die Leser, was es heißt, das eigene Schicksal anzunehmen. Zwischen Ratgeberliteratur und biographisch gefärbter Erzählung wird ein kurzer Abriss der Philosophiegeschichte offenbar, der informativer und hilfreicher nicht hätte sein können. In drei Großkapiteln widmet sich Schilling-Frey den bekannten Denkern Aristoteles, Rousseau und Nietzsche, indem sie herausstellt, warum gerade deren Ausführungen für ein glückliches Leben nutzbar gemacht werden können und sollten.
Thematisiert wird die Frage, was ein von Glück erfülltes Leben eigentlich ausmacht. Dabei ist Glück nicht einheitlich definierbar und doch finden sich zumeist übereinstimmende Vorstellungen bei jedem von uns. Faktoren wie eine lebendige Gemeinschaft, nach Aristoteles die polis, oder aber auch die beglückende Aktivität, heute als Flow bezeichnet, können wesentlich zum Glück beitragen. Nach jedem Kapitel dienen reflexive Fragen dazu, sich des eigenen Glückszustandes bewusst zu werden und dabei wahrnehmen zu können, an welchen Punkten sich eigenes möglicherweise unvorteilhaftes Verhalten oder den emotionalen Zustand negativ beeinflussende Gewohnheiten zeigen. Vieles dient der Optimierung der eigenen Denkweise und somit der Herstellung von eigenen Glücksgefühlen.
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Fazit: Als Leser staunt man über die Fähigkeit der Autorin, die Erkenntnisse der klassischen Philosophie in verständlichen Worten auf unsere aktuelle Gesellschaft zu übertragen und drüber hinaus konkrete Tipps zu formulieren, anhand derer auch heute noch ersichtlich wird, was es heißt, glücklich zu leben. Zusätzlich dient das Buch der Verbesserung des eigenen Wissens in Bezug auf Philosophie, Neurobiologie, Verhaltens- und Kulturforschung. Sehr zu empfehlen!  

5 Sterne!

Aphrodites Apfel - Susanne Hühn


„Vor dir sitzt eine Frau, die wie du ihr Bestes gibt und sich doch oft für nicht gut genug hält.“
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Verluste und Brüche, Demütigungen und Frustrationen, sexuelle Enttäuschungen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Konkurrenzdenken oder Probleme innerhalb der Partnerschaft, …
Wenn Susanne Hühns Buch eines schonungslos herausstellt, dann sind es die vielfältigen Konflikte, denen man sich als Frau fast schon zwangsläufig stellen muss. Es handelt sich dabei nicht um subjektive Empfindungen eines Individuums, sondern um kollektive Erfahrungen des Frauseins. Und diese Erfahrungen sind so richtig kräftezehrend. Damit die eigenen Energien nicht ganz verloren gehen, präsentiert die Autorin in ihrem neuesten Werk Methoden zur „Seelennahrung für den weiblichen Weg“.
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Anhand der klassischen Geschichte um das Urteil des Paris, der Aphrodite den Apfel schenkte, erklärt sich die heute vielfach zu beobachtende Gespaltenheit des Weiblichen in drei unterschiedliche Facetten:
> Hera: Mutter
> Aphrodite: Frau und Geliebte
> Pallas Athene: Weise und Hohepriesterin
Doch wahre Weiblichkeit besteht aus der Gesamtheit dieser drei Komponenten. Wie es gelingen kann, jene Bestandteile für sich selbst zurückzugewinnen oder zu stärken, führt der Text beispielhaft vor Augen.
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Neben theoretischen Erläuterungen geht es vor allem auch um praktische Übungen, wie etwa das „Frieden atmen“ oder den „Glücksregler“. Eine Reihe der beschriebenen Themen kommen einem mehr als bekannt vor: Sei es das unbegründete Konkurrenzdenken in Bezug auf andere Frauen, das sogar in heftigsten Hassgefühlen münden kann oder aber auch die diversen Enttäuschungen durch eine unerfüllt gebliebene Liebe oder noch schlimmer, eine nicht zufriedenstellende Beziehung. Ebenfalls werden sich viele Leserinnen mit den Sorgen und Nöten identifizieren können, wenn es um die eigenen Kinder geht. Dies alles sind Schwierigkeiten, die zu bewältigen sind. Die jeweiligen Kapitel verdeutlichen wie dies auf spiritueller Basis erreicht werden kann. Insgesamt widmet sich der Text der Ganzheit des Menschen und lässt dabei die verschiedenen Facetten einer Frau keinesfalls außen vor.
Positiv zu bewerten ist die dem Buch beiliegende CD mit vielen Meditationsübungen, die dabei helfen, die Ratschläge und Übungen sofort in die Tat umzusetzen. Man staunt über so viele konkrete Hinweise zur Wiederherstellung der weiblichen Authentizität.
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Fazit: Ein ebenso ansprechendes wie hervorragend verfasstes Buch über die Spiritualität des Weiblichen. Ein Text, in dem man sich wohlfühlt.

5 Sterne! 

Sonntag, 6. Mai 2012

Méto. Das Haus - Yves Grevet / Hörbuch

Unbarmherziges Regime der Cäsaren
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Knacks... mittenrein in die düsteren Gefühle der Jungen und deren rätselhafter Umgebung zieht einen die Stimme des Sprechers gleich schon innerhalb der ersten Minuten des Zuhörens. „Méto – Das Haus“ ist die Geschichte einer Gruppe von Jungen, die unmittelbar nach ihrer Geburt in das mysteriöse Haus als Erziehungsanstalt gebracht wurden. Ihrem Alter entsprechend sind sie nach Farben eingeteilt. So existieren die Gruppen Himmelblau, Dunkelblau, Violett und Rot, wobei Rot die Kennzeichnung für die Ältesten unter ihnen ist – die irgendwann spurlos verschwinden.
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Vieles erscheint äußerst merkwürdig, so z.B. ein riesiger Regelkatalog, an den sich die Kinder unbedingt zu halten haben. Ansonsten drohen harte Strafen, die sogar in einem Aufenthalt im Kühlhaus münden können. Die Erzieher, Cäsaren genannt, setzen sich unbarmherzig durch.
In einer unglaublichen Spannung erfährt der Zuhörer schon in den ersten Minuten vieles in Bezug auf die zahlreichen Regeln des Zusammenlebens. Unweigerlich stellt man sich eine Reihe von Fragen:
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Wieso bekommen die Jungen spezielle Spritzen, um nicht zu schnell zu wachsen?
Wohin verschwinden die Ältesten unter ihnen?
Und auf welches Leben außerhalb des Hauses werden sie vorbereitet?
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Méto, der Protagonist des Stücks, gehört mit seinen 14 Jahren zu der Gruppe in Rot, den Gefährdeten, deren Zukunft gänzlich im Dunkeln liegt. Im Laufe der Handlung beginnt er die Rituale der Cäsaren zu hinterfragen. Schließlich weiß er noch nicht einmal, woher er eigentlich kommt. Dir Frage seines Ursprungs ist ebenso ungeklärt. Und niemand vermag es, all die in ihm aufkeimenden Fragen zu beantworten. Denn Fragen stellen ist verboten und wird hart bestraft. Aus diesem Grunde wissen die Jungen noch nicht einmal, wie menschliche Weibchen aussehen. Für Méto stellt sich immer mehr das Sinnlose seiner Existenz heraus. Sie werden ausgebildet, aber wofür?
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Zusammen mit einigen Verbündeten wagt er das Gefährlichste: er stellt Fragen und läutet somit den Aufstand ein: gegen die Cäsaren und somit gegen seine Welt, das Haus!
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Fazit: Dies ist der Auftakt einer spannenden Kinder-und Jugendbuch-Trilogie, die sich mit ganz existentiellen Fragen menschlichen Lebens befasst und zur eigenständigen Reflexion anleitet. Gerade durch das Hörbuch ist man wesentlich von den rätselhaften Szenarien betroffen. Rainer Strecker hat eine angenehme und dennoch eindringliche Stimme. Er variiert und betont sehr gut, sehr gekonnt. Als Zuhörer kann man sich in seiner Stimme verlieren und ganz in die Geschichte einlassen. 
Ein sehr empfehlenswertes Hörbuch! - 231 Minuten pure Spannung auf 3 CDs. 
Weitere Infos bei DAV! 
5 Sterne! 

Samstag, 5. Mai 2012

Religion im Alltag wahrnehmen und deuten - Uwe Böhm


Die Popularkultur wird zur Tradentin theologischer Inhalte und im Sinne vom Medium zur Vermittlerin jüdisch-christlicher Symbole.“
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Diese bei näherer Betrachtung leicht nachvollziehbare Behauptung Dr. Uwe Böhms, Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg, wird in seinem Band „Religion im Alltag wahrnehmen und deuten“ anhand konkreter Beispiele vielfach belegt. Angesichts der umfassenden Aufnahme religiöser Elemente in Film, Fernsehen, Musik, Sport und dem Bereich wirtschaftlichen Werbens wäre es nahezu fatal, diese Themen aus dem Forschungsfeld der Religionspädagogik auszuklammern. Denn durch ein Reduzieren der Theologie auf die rein kognitive Dimension ergibt sich ein zu eindimensionales Bild. Ist es nicht vielmehr so, dass gerade das, was Glauben und Religion ausmacht, sinnlich wahrnehmbar und erfassbar ist? Da Theologie immer auch anthropologische Interessen verfolgt und die konkrete Lebenswelt der Menschen nicht außer Acht lassen darf, lohnt sich ein Blick auf Böhms symboldidaktische Bausteine aktueller gesellschaftlicher Erscheinungen religiösen Inhalts.
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Bevor einzelne Modelle religiöser Elemente in der Popkultur genauer erläutert werden, geht es in einem ersten Schritt um eine theologisch-philosophische Auseinandersetzung mit diesem Phänomen, die ebenfalls Erkenntnisse aus der Soziologie, Psychologie und Semiotik aufgreift.
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Welches Menschenbild vermitteln unsere digitalen Medien?
Von welchem Symbolverständnis ist auszugehen?
Welches Grundverständnis von Religion ist den Ausführungen zu Grunde zu legen?
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Neben theoretischen Erläuterungen und Standpunkten namhafter Forscher wie etwa Ernst Cassirer, Carl Gustav Jung und Jean Piaget oder Theologen wie Paul Tillich, bietet der Text konkrete Vorschläge zur Anwendung von Unterrichtsmodellen, die sich beispielsweise mit der biblisch-christliche Dimension in Filmen wie Matrix und Der Herr der Ringe beschäftigen. Vorformulierte Aufgabenstellungen und Anleitungen sind als Material im Band enthalten und eigenen sich bestens dazu, direkt im Unterricht zum Einsatz zu kommen. Ein ebenso interessanter Entwurf ist die Analyse des Musiktitels „Where is the Love“ oder aber auch Handreichungen zur genaueren Betrachtung religiöser Erscheinungen im Sport. Ein Kapitel widmet sich zudem der Werbung, die die Sehnsucht nach Mehr und somit letztlich nach Transzendenz und Religion zum Ausdruck bringt. Religiöse Motive finden sich im Bereich der Werbung teils unterschwellig, teils deutlich sichtbar. Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengefasst, Vor- und Nachteile erörtert sowie beliebte religiöse Motive untersucht. Beispiele wären etwa das Exodus-Motiv und das auffällig häufige Erscheinen von Engeln in Werbebotschaften.
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Zu jedem Thema liefert der Autor eine ausführliche Literaturliste, die eine nähere Beschäftigung mit dem jeweiligen Bereich vereinfacht. Die übersichtliche Gestaltung der einzelnen Themen ermöglicht eine schnelle Orientierung innerhalb des Textes. Dank der Materialfülle sind zahlreiche didaktische Ideen direkt umsetzbar oder lassen sich leicht durch eigene Konzepte ergänzen.
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Fazit: Insgesamt sensibilisiert Böhms Text für die vielfältigen Erscheinungen des Religiösen in unserem Alltag. Er ist sinnvoller Denkanstoß und Orientierungshilfe zugleich, der es vermag, den Horizont der Leser zu weiten und neue Ideen anzuregen. Letztlich bleibt das hohe Potenzial des Bandes zum Einsatz in Unterricht, Gemeinde- und Jugendarbeit herauszustellen.
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Unbedingt empfehlenswert!

5 Sterne! 

Weitere Infos beim Waxmann-Verlag!

Freitag, 4. Mai 2012

Gestört - Erkennen Sie die Psychos in Ihrem Leben



Wenn Sie also 100 Freunde auf Facebook haben, ist mit großer Wahrscheinlichkeit einer davon ein Psychopath.“
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Dieser statistische Befund ist eine wissenschaftlich belegte, wenn auch erschreckende Tatsache. Denn er besagt, dass jeder von uns gleich mit mehreren Psychopathen in seinem Bekanntenkreis konfrontiert wird. Entfernten Bekannten kann man dabei noch entgehen. Doch ganz anders sieht es allerdings aus, wenn man in Beruf- oder sogar Privatleben mit solch bösartigen Menschen zu tun hat. Man denke beispielsweise an die ach so nette Kollegin, die einem jeden Morgen den Kaffee bringt und hinterrücks gemeine Gerüchte am Arbeitsplatz verbreitet; der ungerecht egoistische Chef oder die unmoralische Person, die sich ohne Rücksicht auf Verluste an den eigenen Partner ran macht.
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Sie alle sehen nur ihre Bedürfnisse, sind einzig und allein auf ihre eigenen Vorteile bedacht oder möchten einfach nur Schaden anrichten und anderen Menschen das Leben zur Hölle machen. Wie man sich am besten gegen die Taktiken solcher Psychos wappnet, zeigen die beiden Autorinnen dieses Buches. Dabei überzeugen sie durch fundierte Theorien und konkrete, leicht in die Tat umsetzbare Beispiele. Kerry Daynes, die selbst als forensische Psychologin tätig ist und Jessica Fellowers, deren Artikel in Psychologiezeitschriften erscheinen, ist es gelungen, ein breites Spektrum an Informationen zusammenzustellen, die helfen, Psychopathen zu entlarven. Denn auf den ersten Blick ist die gestörte Persönlichkeit zumeist nicht erkennbar. Zu gut funktioniert ihre Maske der freundlichen Person von nebenan.
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Um sich vor emotionalem und finanziellem Schaden zu schützen, stellen die beiden Autorinnen Warnsignale vor und sensibilisieren somit für auffällige Verhaltensweisen, damit man frühzeitig reagieren kann. Einzelne Kapitel widmen sich den Fragen, was zu tun ist, wenn der eigene Chef, der Kollege der beste Freund oder sogar der eigene Partner ein Psychopath ist. Leicht nachvollziehbar präsentieren sie ihrer Leserschaft wertvolle Tipps und Handlungsstrategien, ohne dabei den Sinn für Humor zu verlieren.
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Fazit: Ein hilfreicher Band zur Erkennung und Eliminierung bösartiger Psychos im sozialen Umfeld! 

4 Sterne! 

Weitere Infos hier! 

Mittwoch, 2. Mai 2012

Der entfesselte Skandal - Bernhard Pörksen, Hanne Detel



Handle stets so, dass dir öffentliche Effekte langfristig vertretbar erscheinen. Aber rechne damit, dass dies nichts nützt.“
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Dieser neu formulierte, speziell für Online-Medien geltende kategorische Imperativ plädiert für einen bewussten Umgang mit persönlichen Daten. Gerade in Zeiten, in denen digitale Medien nicht nur Hochkonjunktur haben, sondern in denen wir uns ein Leben ohne sie schon gar nicht mehr vorstellen können, ist eine erneute Sensibilisierung für mögliche Gefahren überaus angebracht. Denn heute gilt Aufmerksamkeit längst nicht mehr nur Prominenten, sondern jeder kann gewollt und vor allem ungewollt zum Mittelpunk öffentlichen Interesses werden.
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Peinliche auf einer Party aufgenommene Fotos, heimlich gedrehte Filme oder die Veröffentlichung allzu privater Daten sorgen immer wieder für eine dauerhafte Zerstörung der digitalen Reputation. Und einmal losgetreten, kommt eine gewaltige Lawine in Gange, die sich rasend schnell und ungehindert auszubreiten vermag. Die Autoren nennen dieses seit geraumer Zeit zu beobachtende Phänomen den entfesselten Skandal.
Cybermob und Crowdsourcing sind zudem Begriffe, die man sich künftig merken sollte. Sie bezeichnen die beiden wichtigsten Charakteristika digitaler Medien, nämlich einerseits durch die Masse ausgelöste positive Folgen eines Ereignisses und andererseits regelrechte Beobachtungen einer Hetzjagd bis hin zu Rufmord.
Viele Beispiele werden von den beiden Autoren diesbezüglich genannt. Sei es der Fall eines 17-Jährigen, der öffentlich als Mörder denunziert wurde, natürlich fälschlicherweise, oder der bekannte Diskurs rund um die Guttenbergsche Plagiatsffaire. Vielfache Belege verdeutlichen zumeist negative Folgen eines allzu unreflektierten Umgangs mit Daten.
Erschreckend sind die Wirkungen solcher Skandale neuen Ausmaßes. An nicht wenigen Stellen des Buches wird man als Leser regelrecht wachgerüttelt. Aber auch positive Effekte sind beschrieben. Als Beispiel sei an die Greenpeace-Kampagne gegen Nestlé erinnert, die durch ihre besondere Radikalität eine große Adressatenschaft ansprechen und somit letztlich zu einer Veränderung bewegen konnte.
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Insgesamt vertritt das Buch eine eher pessimistische Einstellung in Hinblick auf die Potenziale digitaler Medien, meines Erachtens völlig zu Recht. Es wird höchste Zeit, einigen Nutzern gewisser Sozialer Netzwerke die Augen zu öffnen und sie zu einem Umdenken anzustiften. Welche Gefahren sich durch eine enthemmte Kommunikation ergeben können, werden hier sehr anschaulich vorgeführt. Den beiden Autoren ist es gelungen, ein Thema, das uns alle betrifft, auf wissenschaftlicher Basis ansprechend aufzubereiten. Jedes Kapitel ist hochinteressant und bietet zahlreiche ungeahnte Einblicke und Hintergrundinfos!
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Fazit: Wir haben uns dem Ende der Kontrolle zu stellen. Am besten kann dies durch umfassende Information gelingen. Genau das bietet dieser Text! Unbedingt zu empfehlen!

5 Sterne! 

Weitere Infos zum Buch beim Herbert von Halem Verlag!