Sonntag, 30. Januar 2011

Rezension: Léon und Louise - Alex Capus

Eine Liebesgeschichte erzählt in der einzigartigen Leichtigkeit französischen Flairs...
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Inmitten einer sowohl gesellschaftlich als auch politisch schwierigen Zeit entdecken zwei junge Menschen ihre Liebe zueinander.
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Die Geschichte beginnt auf der Beerdigung des Protagonisten. Sein Enkel schildert die Ereignisse aus dem Leben seines Großvaters in einem allumfassenden, eindrucksvollen Rückblick. Léon und Louise lernen sich während des 1. Weltkriegs kennen und lieben. Durch unglückliche Umstände werden sie getrennt und halten einander für Tod. Erst nach 10 Jahren begegnen sie sich zufällig in einer Pariser Metro. Léon, der bereits verheiratet ist und eine Familie gegründet hat, begibt sich dennoch auf die Suche nach Louise. Auch seine Frau Yvonne möchte, dass er sie sucht, um sich somit Klarheit zu verschaffen.
Léon und Louise finden sich und scheinen sich so vertraut wie vor den Jahren ihrer Trennung. Sie genießen die gemeinsame Zeit, beschließen dann aber, ihr bisheriges Leben nicht zu ändern. Erneut gehen sie getrennte Wege.
Erst im hohen Alter begegnen sie sich wieder. Es kommt zu einer ersten Treffen der beiden Frauen in Léons Leben. Schließlich führen Léon und Louise ein gemeinsames Leben im Alter von 62, nach dem Tod Yvonnes.
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Ein Buch, das mich moralisch sehr aufgwühlt hat. Léon, der Louise liebt, bleibt ganz bewusst in der Ehe mit Yvonne. Yvonne leidet darunter, nur eine untergeordnete Rolle in dem Leben ihres Mannes zu spielen und sucht emotionale Bestätigung in einer Affaire.
Trennungshindernis scheint zuvor einzig und allein ein arithmetisches Mittelzu sein:
_"Es blieb einfach nicht mehr genug Zeit, mit jemand anderem in einem anderen Ehebett ebenso viele Nächte zu verbringen, wie sie schon miteinander verbracht hatten." _
Warum diese große Lebenslüge?
Warum nicht eine Liebe leben, die gelebt werden kann?
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Alex Capus beschreibt sehr eindrucksvoll die beiden Charaktere, indem er sie nach und nach vorstellt. Als Leser erhält man ausführliche Angaben, sodass alle wichtigen Persönlichkeitsmerkmale schnell entschlüsselt werden können. Auch die Parallelität zur Natur ist sehr interessant. Das Buch liest sich sehr gut und man hat den Eindruck, als würden die Jahre nur so dahinfliegen. Man schwebt zwischen den Zeiten der Trennung, des Beisammenseins, der völligen Entfernung und der Wiedervereinigung.
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Fazit.
Das Buch regt zur tiefen Reflektion der eigenen Gefühle und der eigenen Liebe an.
Positiv zu bewerten ist, dass reale Beziehungen unverblümt, realistisch beschrieben werden in einer kunstvollen Leichtigkeit des Erzählens.


4 Sterne!

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Vielen Dank an Vorablesen!

Dienstag, 25. Januar 2011

Rezension: Menschen lesen - Joe Navarro


Man kann nicht nicht kommunizieren
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In der zwischenmenschlichen Kommunikation spielen gerade auch nonverbale Signale eine entscheidende Rolle. Die wichtigste Erkenntnis dabei scheint folgender Ausspruch des österreichischen Kommunikationswissenschaftlers und Psychotherapeuten Paul Watzlawik: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Der Austausch beginnt nicht etwa mit Worten, sondern vielmehr mit der Wahrnehmung einer Person. Nun gilt es herauszufinden, was genau wahrgenommen werden kann und wie die unterschiedlichsten Signale im Bereich Mimik, Gestik und Körpersprache zu deuten sind.
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Joe Navarro, der lange als FBI-Agent in der Spionageabwehr tätig war, ist ein Experte was die nonverbale Kommunikation angeht. Sein Job machte es notwendig, genau auf Körpersprache und Gefühlsregungen des jeweiligen Gegenübers zu achten und diese korrekt zu interpretieren. Dieses Wissen teilt er nun in diesem Buch mit seinen Lesern.
Jeder von uns hat tagtäglich mit Menschen zu tun, sei es im Berufsalltag, im privaten Umfeld oder zufällige Begegnungen unterwegs. Andere Menschen richtig einschätzen zu können ist eine Kompetenz, die immer wichtiger wird und die jeder erlernen kann.
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In übersichtlichen Kapiteln bekommt der Leser dieses Buches sowohl Ratschläge als auch Erklärungen und Beispiele anhand einzelner Fotos geliefert, die wichtige Zusammenhänge verdeutlichen. Ebenso berichtet der Autor von konkreten Situationen seines Berufalltags. Neben den gängigen Merkmalen im Bereich der Körpersprache kommt Navarro auch auf den voderen, ventralen Körperbereich zu sprechen, die verletzliche, vordere Seite. Auch die Auswirkungen vom Emotionen werden thematisiert sowie Merkmale, die einen Lügner auffliegen lassen können.
Beim Lesen reflektiert man automatisch sein eigenes Verhalten, stellt Bezüge zu Situationen fest und lernt von den angeführten Beispielen nicht nur, wie man andere Menschen lesen kann, sondern auch, wie man seine eigene Körpersprache analysieren, verbessern und gezielt einsetzen kann.
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Fazit: Interessantes Zusatzwissen! “Mit diesem Buch macht Ihnen keiner mehr etwas vor.“

4 Sterne!

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Ein herzliches Dankeschön an mvg!

Sonntag, 23. Januar 2011

Rezension: Krisenkönigin - Karina Lübke/Annette Franklin-Stokes

Empfehlenswerte Neuerscheinung ...

Krisen gehören zum Leben dazu, ob im privaten Alltag, im beruflichen Umfeld oder im Zusammensein mit Freunden und Verwandten. Manch eine brenzlige Situation lässt sich scheinbar nicht vermeiden. Auch dann nicht, wenn man sich noch so viel Mühe gibt.

Doch jede Krise kann gelöst werden. Karina Lübke und Annette Franklin-Stokes, beide im Umgang mit Krisen geübt, liefern einen hilfreichen Ratgeber, der jede Frau zu einer Krisenkönigin macht.

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Die Kapitel des Buches sind unterteilt in die Abschnitte Alltag und Kommunikation, Geld und Finanzen, Liebe und Trennung, Familie und Kinder, Sinn-Psyche-Körper und Alter. Zu jedem Bereich des menschlichen Lebens erhält die Leserin sowohl witzige als auch sinnvolle Tipps, wie sie die Tücken des Schicksals überstehen kann. Humorvolle Passagen machen das Lesen zu einem abwechslungsreichen Genuss. Es darf gerne herzlich gelacht werden, z.B. beim Schnellkurs im Neinsagen. Einige Seiten enthalten Listen der gängigen Situationen, in denen man einfach mal Nein sagen sollte. Unterteilt sind diese in Neinsagen für Anfänger, über Neinsagen für Fortgeschrittene und Profis, bis hin zu Neinsagen für Abgebrühte.

Eine weitere empfehlenswerte Liste ist der Push-Up fürs Ego.

Unter dem Motto „Wie geil bin ich denn?“ werden tausende Dinge aufgezählt, die es anzukreuzen gilt, wenn man dazu in der Lage ist. Verblüffenderweise darf man feststellen, dass ziemlich oft ein Kreuzchen gemacht werden kann. Wie wäre es bei ...

> eine romantische Atmosphäre schaffen

> immer mal spontan grundlos glücklich sein

> ein Baby/ein Kind/ einen Polizisten beruhigen

> Smokey Eyes schminken, mit denen man nicht aussieht wie ein Panda-Bär

> ein Kind zur Welt bringen

... Frei nach dem Motto: Yes, you can! Der Anblick der Kreuzchen ist wirklich herrlich und vertreibt so manche Depression. Im Kapitel Liebe und Trennung vergleichen die beiden Autorinnen böse und gute Männer, indem sie zu verschiedenen Themen, etwa Familienfeier, Körper, Krankheit oder Haushalt die Reaktionen des bösen und des guten Mannes einander gegenüberstellen. Sehr witzig, auch wenn es einem an der ein oder anderen Stelle bekannt vorkommt.

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Fazit: Ein Buch, das zu schnell fertig gelesen ist. Die Seiten verschlingt man regelrecht. Das Lesen macht zu viel Spaß, als dass man sich auch nur eine Seite aufheben könnte. Dieses Buch muss gelesen werden! Mit List und Glamour gegen die Tücken des Lebens.


5 Sterne!

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Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars möchte ich mich herzlich bei Piper bedanken!

Rezension: Mürrische Monster - Royce Buckingham


Herrlich amüsant, interessant und spannend! Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils „Dämliche Dämonen“.

Nates Aufgabe als Dämonenhüter ist es, auf seine Schützlinge aufzupassen. Sie wohnen alle in seinem Haus, sind in seiner Nähe und richten nebenbei jede Menge Unsinn an. Nate hat allerhand zu tun, um die Dämonen in Schach zu halten. Zudem soll er Richie, seinem Schützling, die Kunst des Dämonenhütens beibringen. Er soll lernen, dass es eine ernstzunehmende Angelegenheit und kein Spiel ist. Und gerade das ist gar nicht so einfach, denn Richie ist ungeduldig und tollpatschig, zwei Eigenschaften, die seine spätere Aufgabe nicht gerade erleichtern. Auch seine Auseinandersetzungen mit dem ein oder anderen Dämon sorgen für jede Menge chaotischer Zwischenfälle. So ist beispielsweise das Schlafwandlerbett ein schwieriger Fall:

„Das blöde Ding rennt jede Nacht woanders hin. Gestern bin ich nach dem Aufwachen in die Kloschüssel getreten.“

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Wie schon im ersten Teil “Dämliche Dämonen“ müssen sich Nate und seine Freunde um ein größeres Problem kümmern.

In Seattle treibt ein Dämonenfresser sein Unwesen, der alle Dämonen zu vernichten droht. Eine Reihe weiterer ungeklärter Ereignisse erschwert die Suche. Zum Glück wird Nate durch seine Freundin Sandy unterstützt, der er viel zu verdanken hat. Sie ist mutig und als einzige dazu in der Lage, das Kompendium zu übersetzen. Doch ihre Beziehung zu Nate wird durch das Auftauchen von Lilli gestört, die ebenfalls die Fähigkeit besitzt, Dämonen sehen zu können. Wer ist diese Lilli? Kann man ihr vertrauen? Oder hat sie möglicherweise etwas mit dem Dämonenfresser zu tun. Schließlich taucht er überall dort auf, wo sie auch ist. Wird Nate ein Unglück verhindern und seine Dämonen retten können?

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Witzig, spritzig, in gut gegliederten Kapiteln erzählt Royce Buckingham die Geschichte von Nate und dem Dämonenfresser. Wer seinen Debütroman mochte, wird auch dieses Werk lieben und Freude am Lesen haben! Der offene Schluss gibt Grund zur Hoffnung auf einen dritten Teil.

Fazit: „Dämonen sind nicht böse. Sie sind nur lebendig gewordene Entropie.“


5 Sterne!

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Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei blanvalet.

Freitag, 21. Januar 2011

Mürrische Monster - Royce Buckingham



Dämonensammlung Teil 2 ...


Nachdem Buckinghams Debütroman "Dämliche Dämonen" die Massen begeisterte, folgt nun endlich die Fortsetzung "Mürrische Monser".

Panik herrscht unter den Dämonen von Seattle, denn in der Stadt wütet eine unersättliche Bestie – der Dämonenfresser! Nate Grimlock, der ein Haus voller Dämonen hütet, ersinnt einen verzweifelten Plan, um seine geliebten Plagegeister zu retten. Schließlich ist ein Ort mit so vielen hilflosen Monstern für den Dämonenfresser nichts anderes als eine prall gefüllte Speisekammer. Da kommt die coole Dämonenhüterin Lilli gerade zur rechten Zeit in die Stadt. Aber kann Nate ihr trauen? Oder ist sie gar für das Chaos verantwortlich?

Ich bin sehr gespannt auf den Text! Die Rezension folgt demnächst. An dieser Stelle sei noch einmal ein herzliches Dankeschön an blanvalet ausgesprochen!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Geschenkaktion auf Lecker.de!

Achtung! Achtung! ...

Kochrezepte zu gesunden, schnellen, exotischen oder verführerischen Gerichten findet ihr auf Lecker.de. Die Seite ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet zahlreiche Informationen in den Kategorien Rezepte, Kochen & Backen, Weinwelt, Deko, Shops sowie Gesund & Fit.

Zudem läuft dort zur Zeit eine große T-Shirt Aktion nach dem Motto
"Alles wird lecker!"
Blogger erhalten ein exklusives T-Shirt als Geschenk!
Vorbeischauen lohnt sich also in jedem Fall.

Viel Spaß beim Rezepte-Stöbern ...

Mittwoch, 19. Januar 2011

Dark Moon - Claire Knightley


Ein unvergleichliches Leseabenteuer, mysteriös und voller Spannung!
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Ebenso wie das Cover des Titels überzeugt der Text mit atemberaubender Schönheit.
Das Leben der jungen Lydia verläuft in geregelten Bahnen. Sie wächst in wohl behüteten Familienverhältnissen auf, mit einem guten Verhältnis zu ihren Eltern. Außerdem genießt sie die gemeinsame Zeit mit ihrer Großmutter und ihrem Freund Mark. Schon seit mehreren Jahren sind die beiden ein Paar. Ihre Beziehung besteht aus gegenseitigem Vertrauen und Respekt.
Doch diese heile Welt droht sich aufzulösen, als Lydia eines Tages ein totes Reh am Straßenrand entdeckt, völlig geschändet und ausgeblutet.
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Während die meisten Anwohner ruhig und gelassen reagieren, merkt die junge Frau sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Ihre Ahnung scheint sich zu bestätigen, als die rätselhaften Tiermorde zunehmen. Mit dem plötzlichen Auftauchen von Emilia Frazetta, einer älteren Dame, die aus ungeklärten Gründen um einiges jünger erscheint als ihr tatsächliches Alter, stellt sich für Lydia ein abrupter Wechsel ihres Lebens ein. Nichts wird mehr, so sein wie es einmal war.
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Wenig später lernt sie Jack kennen, einen jungen Mann, der in ihr ein Gefühl der Angst und zugleich tiefe Leidenschaft auslöst. Die Protagonistin entdeckt an sich bisher ungeahnte Fähigkeiten und wird in eine neue, dunkle Welt gezogen. Denn Jack ist kein normaler Mann, er ist ein unglaublich gut aussehender Vampir, der sie mit Rosenduft betört. Zusätzlich werden neue Geheimnisse entschlüsselt, die die Existenz ihrer Familie betreffen. Lydia hat mit der veränderten Realität zu kämpfen, muss sich vielen Gefahren stellen und ist hin und her gerissen zwischen zwei Männern:

„Ich liebte Mark. Das war mir niemals klarer gewesen als in jenem Augenblick, als er beinahe in meinem Arm gestorben war. Aber ich liebte auch Jack! Jede Sekunde musste ich an ihn denken. Und diese Liebe war ganz anders als die, die ich für Mark empfand. Sie war wie ein Feuer, heiß und verzehrend ...“
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Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Text, der sowohl Spannung als auch Romantik und Action mitbringt. Als Leser wird man regelrecht hineingezogen in die Geschichte und ist nicht mehr dazu in der Lage, sich von dem Buch zu lösen. Schließlich möchte man wissen, was die rätselhaften Erscheinungen zu bedeuten haben und für welche Liebe sich Lydia entscheiden wird. Unbedingt lesen!

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5 Sterne!

Ich bedanke mich bei Ravensburger für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Sonntag, 16. Januar 2011

Lesen beflügelt ... Gewinnspiel

Lesen beflügelt...
http://lesen-befluegelt.org/gewinnspiel/
... aktuell zur Teilnahme an einem tollen Gewinnspiel!

Dieser Blog lockt nicht nur mit Buchgewinnen. Zusätzlich werden sogenannte "Zauberwürfel" verlost, zusammengesetzt aus interessanten Buchzitaten.
Gebt eurer Glücksfee eine neue Aufgabe!
Ich wünsche viel Erfolg!

Samstag, 15. Januar 2011

Neue Bücher zu gewinnen!


Dyabollo läd ein zu einem Gewinnspiel mit folgenden fantastischen Preisen:


Alleine die Cover der beiden Titel versprechen ein spannendes Lesevergnügen. Apropos Lesevergnügen... diesen Wunsch erfüllt der Blog auch ohne Gewinne! Versucht euer Glück...
http://dyabollo.blogspot.com/2011/01/gewinnspiel-die-jagdsaison-ist-eroffnet.html

Montag, 10. Januar 2011

Aylen Hyugas Fantasywerke



Klappentext: Mia Bresslert ist eine junge Magierin. In ihr fließt die Macht des Feuers und Eises. Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Beide Fähigkeiten, in einer Person, dürften in ihrer Welt nicht existieren, weshalb sie etwas Beonderes ist. Als uneheliche Tochter, einer Mutter, die Mitglied des "Hohen Rates des Eises" ist und eines Vaters der den zweit höchsten Rang im "Hohen Rats des Feuers" begleitet, wurde sie als Säugling weit abseits des "Hohen Rings" (Dorf) in eine Hütte verbannt. Den Dorfbewohnern wird erklärt, dass sich in dieser Hütte eine schwarz- magische, sehr böse Hexe verborgen hätte, und jeder der sich diesem Haus näherte dem Tode geweiht sei. Lediglich Gloria wagt sich diese Regel zu brechen und wird zu Mias einziger Freundin. Ansonsten hat Mia niemanden, außer den "Mongrul" Borka, mit dem sie sich auf geistiger Ebene unterhalten kann, der jedoch vor einigen Jahren des Nachts plötzlich verschwunden war. Als plötzlich eines Tages Gloria schrecklich zugerichtet an Mias Hütte auftaucht, müssen sie beide die Flucht vor Mias Eltern und den Kriegsmagiern antretten. Irgendwie haben ihre Eltern von ihrer beider Freundschaft erfahren, weshalb nun die Jagd auf die jungen Frauen eröffnet wird. Doch Mias Eltern sind nicht die einzige Gefahr, auch die Wildtiere, die in den Wäldern ihr Unwesen treiben, eröffnen die Jagd...


Ein weiterer Fantasy-Roman der Autorin:


Wir sollten auch unbekannten Autorinnen und Autoren eine Chance geben.
Aylen Hyugas Bücher wurden ausnahmslos mit positiven Bewertungen ausgezeichnet. Da sollten wir sicher sein, dass es sich um gute Texte handelt. Zumindest eine Überprüfung wäre lohnenswert. Mutig sein und loslesen!

Zeitgenössischer Satanismus in Deutschland - Dagmar Fügmann



"Zeitgenössischer Satanismus in Deutschland" ist die Dissertation der Würzburger Religionswissenschaftlerin Dagmar Fügemann. In einer detaillierten Recherche setzt sie sich mit Weltbildern, Paradigmen und Konzepten von Einzelpersonen auseinander, die einer satanistischen Gruppierung angehören oder sich selbst als Satanisten bezeichnen. Den Forschungsgegenstand bilden also zeitgenössische Formen des Satanismus, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden sind. In einer sozialempirisch, religionssoziologischen Vorgehensweise wurden gezielt Fragebögen erstellt, sowie Entwürfe für Einzelinterviews. Ziel dabei war es, die Mitglieder selbst zu Wort kommen zu lassen und exemplarische Meinungsäußerungen bzgl. Wertorientierungen und Wertvorstellungen, kurz ihrer Lebensrealität zu erhalten, jenseits der gängigen Vorstellungen zum Thema Satanismus. Untersucht wurden u.a. die religiöse Biografie, die religiöse Praxis, demographische Angaben und allgemeine Aussagen zum Satanismus.
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Satanismus wird im öffentlichen, medialen Diskurs als durchweg negativ konnotiert. So verbindet jeder bei dem Gedanken daran fast schon automatisch Friedhöfe, Blut trinken, schwarze Messen, rituelle Morde oder Teufelsanbetungen.
Satanismus gilt als das Böse, als "Gefahr für Individuum und Gesellschaft".
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Mit diesen und weiteren gängigen (Vor-) Urteilen rechnet die Autorin ab. Sie stellt verschiedene Formen des Satanismus vor, so erhalten die Leser beispielsweise Einblicke die Church of Satan oder Gruppierungen wie Temple of Set und In Nomine Satanas. Interessant sind die Lehren dieser Gruppen, die anhand einiger Textbeispiele vorgestellt und erläutert werden. Daran schließt sich ein Diskurs über Religion, Gesellschaft und Werte im Allgemeinen an. Auch die Auswertung des Fragebogens mitsamt der Antworten der Befragten ist lesenswert.
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Fazit:
Dagmar Fügmann widerlegt mit dieser Untersuchung die gängigen Vorurteile, Satanisten seien kaltherzige Menschen, die nur das absichtsvolle Tun des Bösen im Sinn haben. Dennoch sollte man sich davor hüten, die gesammelten Ergebnisse zu pauschalisieren, vor allem vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei nur um offiziell anerkannte Formen des Satanismus handelt und weniger um Untergrundorganisationen. Auch die Tatsache, dass alle Gruppierungen des Satanismus gängige Teufelssymbole ( z.B. Baphomet) verwenden, sei es zur bewussten Abgrenzung der allgemeinen Werte der Masse oder zur reinen Provokation, birgt Gefahren.
Die Autorin stellt ein einseitiges, harmloses Bild vor und versäumt dabei auf die negative Seite aufmerksam zu machen, auf kleinere Gruppen oder Sekten.

3 Sterne!

Ich bedanke mich bei Tectum!

Sonntag, 9. Januar 2011

Daydreaming and Dreaming ... schaut mal rein!



Bei dem Gewinnspiel von Daydreaming and Dreaming habe ich doch tatsächlich ein Buch gewonnen: "Leben ist auch keine Lösung!"

Ich bedanke mich herzlich bei Stefanie und meiner Glücksfee!

Samstag, 8. Januar 2011

Dark Moon - Claire Knightley


Als Lydia im Wald auf einen verwirrten jungen Mann trifft, ist sie verängstigt und fasziniert zugleich. Seine Haut schimmert blass, an Gesicht und Händen hat er Verbrennungen. Verzweifelt bittet er Lydia um Hilfe. Sie bringt den schönen Fremden zu sich nach Hause, doch wenige Stunden später ist er verschwunden. Noch ahnt Lydia nicht, dass ihr Schicksal bereits untrennbar mit dem seinen verknüpft ist - und dass ihr Blut sie zu etwas ganz Besonderem macht.

Das Buch der Kategorie Romantic Fantasy wird am 1. Februar 2011 erscheinen!
Vorbestellen lohnt sich!
Ich bin sehr gespannt auf den Text, der nach dem Lesen hier vorgestellt wird!

Sonntag, 2. Januar 2011

Bücherwurm und Lesefutter zu gewinnen ...

... neues Jahr, neues Glück!

Ich wünsche all meinen Lesern und Blog-Freunden ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr! Zum Jahresbeginn gibt es wieder viele tolle Gewinnspiele, wie z.B. das aktuelle auf Lesen bildet...

http://lesen-bildet.blogspot.com

Schaut vorbei und lasst euch überraschen!