Dienstag, 29. März 2011

Schutzengel - Paulo Coelho



„Und meine Seele - meine Seele sieht und berührt all das.“

Die lang erwartete Neuerscheinung des Bestsellerautors.

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Diese spirituelle Erzählung Coelhos gewährt bisher unbekannte Einblicke in sein Leben als Schriftsteller aber auch als Mensch auf der Suche nach Antworten. Antworten auf ganz existenzielle Fragen des Lebens. Schon oft hat der Autor seine berufliche Laufbahn beendet und einen neuen Weg eingeschlagen in der Hoffnung, seine wahre Berufung zu finden, die sein Leben und vor allen Dingen ihn selbst als Person mit Sinn erfüllt und dauerhaft glücklich macht. Bisher ist es ihm allerdings nicht gelungen. Wie aber sieht ein sinnstiftendes Leben aus? Wie lassen sich die eigenen Träume und Wünsche in die Tat umsetzten? Es geht hierbei ganz speziell um Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat.

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Im Herbst 1988 macht sich Paulo nun auf den Weg zu einer Reise nach Mojave, einer Wüste in den Vereinigten Staaten. Begleitet wird er dabei von seiner Frau Chris. Sie hält nichts von dem Interesse ihres Mannes an der Magie, möchte ihn aber dennoch auf seinem Weg unterstützen und dabei ungern alleine lassen. Bemerkenswerterweise erfährt ausgerechnet sie als erstes eine Art geistiges Wachstum. Ziel der ganzen Reise ist die Begegnung mit einem Schutzengel und eine Unterhaltung mit eben diesem Engelwesen zu führen, die zu einer Art Erkenntnis beitragen soll. Auf der gemeinsamen Reise begegnen die beiden faszinierenden Wallkürefrauen und außergewöhnlichen Fremdem. Zusätzlich müssen sie sich bereits zu Beginn der Geschichte vielen Gefahren stellen und Mut beweisen. Nicht nur einmal werden sie dabei auf die Probe gestellt. Ob und wie die Begegnung mit einem Schutzengel stattfindet, gilt es als Leser herauszufinden.

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Fazit: Die Geschichte einer transzendenten Erfahrung, inmitten einer atemberaubenden Wüstenlandschaft, die ihre Besucher in goldenes Licht taucht und mit Realität, Fiktion und der Weite der eigenen Gedanken spielt.

Manchmal bedarf es einer Reise, die uns zu uns selbst zurückführt.


4 Sterne!



Ich bedanke mich herzlich bei Diogenes!

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