Montag, 21. Februar 2011

Rezension: Bernie und Chet - Spencer Quinn


"Wir gingen in der Arbeit völlig auf, Bernie und ich."
Abwechlungsreicher Lesespaß bei spannender Kriminalstory.
Die Lektüre dieses Debütwerkes von Spencer Quinn macht den Erfolg des Autors nachvollziehbar.
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Bernie Little wird bei seiner Arbeit als Privatdetektiv unterstützt von seinem Hund Chet, einem aufgeweckten, mutigen Kerlchen. Beide mussten sich lange mit kleineren Scheidungsfällen befassen, bis sie schließlich mit einem rätselhaften Fall konfrontiert werden, der Entführung eines jungen Mädchens. Auf den Leser warten nun Momente voller Spannung, Action und unvorhergesehener Ereignisse. Bis zur letzten Seite ein hochinteressantes Leseabenteuer.
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Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor den Hund Chet die Geschichte erzählen lässt. Aus seiner Perspektive begegnen wir den einzelnen Charakteren und Situationen. Chet ist intelligent und hat ein gutes Gespür, nicht nur was Kriminalfälle angeht. Auch in zwischenmenschlichen Beziehungen bemerkt er schnell besondere Gegebenheiten. Es macht Spaß aus seiner Sicht die Menschen zu analysieren. Der mutige, sympathische Detektivhund zeigt ebenfalls allzu menschliche Eigenschaften, z.B. seine Leidenschaft für die Geschwindigkeit, verbunden mit der Vorliebe für schnelle Autos, ganz konkret für jeden Porsche. Zusammen mit seinen hundespezifischen Verhaltensmerkmalen wie beispielsweise dem Jagdinstinkt oder der begabten Spürnase ist eine liebenswerte Figur entstanden.
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Fazit: Ein Genuss für alle Krimi - und Hundefans, die nach einer lohnenswerten Abwechslung suchen. Einmaliges Lesevergnügen ist garantiert.


4 Sterne!


Vielen Dank an Penhaligon!

Kommentare:

  1. Ich brauch das Buch auch.... unbedingt =)
    Schöne Rezension

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  2. tolle Rezi ... ich fand das Buch auch richtig gut, vor allem die Sichtweise von Chet uns Menschen gegenüber hat mich doch öfter mal schmunzeln lassen. LG Isabel

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  3. Vielen Dank ihr Beiden! Den Text aus der Sicht des Hundes zu schreiben war wirklich eine gute Idee.

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