Sonntag, 14. November 2010

Das kleinste und witzigste Wien Lexikon aller Zeiten


W wie Wienerisch...
"Wienerisch ist nicht leicht zu verstehen. Wenn eine Wienerin sagt: "Aber geh!", dann meint sie, daß man bleiben soll." (Heinz Reincke)
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Für alle Freunde der schönen, österreichischen Stadt ist dieses Buch ein wahrer Genuss.
In alphabetischer Reihenfolge werden dem Leser Begriffe präsentiert, die mit der Landeshauptstadt in direktem Zusammenhang stehen. Zu nennen wären solche wie beispielsweise Sachertorte und Sissi, Kabarett und Kaiser oder Café Central und Prater. Eine abwechslungsreiche Zitatemischung macht das Lesen und bloße Blättern interessant. Miniaturbilder im Jugenstil unterstreichen die Wirkung des Textes.
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S wie Sachertorte...
Sachertorte: Ein eßbares Wiener Symbol, bei dem einem die Vergangenheit auf der Zunge zergeht." (Lorin Maazel)
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Fazit: Ein geeignetes Geschenk für all diejenigen, die in Wien leben, einen Urlaub dort verbringen durften oder einen Aufenthalt planen; kurz für alle Liebhaber der Stadt.

5 Sterne! Herzliches Dankeschön an den Thiele Verlag!

Sonntag, 7. November 2010

Blog Award




Ich freue mich sehr über meinen ersten Blog-Award und bedanke mich herzlich bei all denjenigen, die Buchbewertungen nominiert haben.


Leider habe ich gerade so viele Verpflichtungen, wie z.B. Vorträge und Referate vorbereiten, Bücher lesen und bewerten, Geburtstagsgeschenke basteln, Weihnachtsgeschenke suchen, in Vorlesungen sitzen, Texte über Item- und andere Konstruktionen lesen, etc. dass für eine Nominierung weiterer Blogs keine Zeit mehr bleibt.

Espresso Beten - Mark Littleton


Dass Mark Littleton, ehemaliger Kinder- und Jugendpfarrer, bereits viele Werke zum Thema geistliches Leben veröffentlicht hat, wird für den Leser dieses Buches spürbar.
Einfühlsam beschreibt er die Kraft des kleinen Gebets im Alltag.
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Wie der Titel "Espresso Beten" schon sagt, geht es in erster Linie um das kurze, knackige Gebet. Für die meisten Menschen ist es unmöglich, über einen längeren Zeitraum konzentriert zu beten. Littleton sieht in dieser Tatsache kein Problem, sondern vielmehr die Chance, Gott in den Alltag zu integrieren und in allen möglichen Situationen zu beten. Dazu beschreibt er die Technik des "Zehn-Sekunden-Gebtes", die in den verschiedensten Situationen angewendet werden kann, ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Zähneputzen oder beim Frühstück. Die Vorteile des kurzen Gebets sollten öfter genutzt werden. Zusätzlich werden weitere Formen des Gebets vorgestellt, etwa das Beten in Gruppen, Beten mit der Bibel, Gebetsschichten oder der Listen-Trick. So bleibt es dem Leser offen, für welche Gebetsform er sich letztlich individuell entscheidet.
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Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Besonders interessant sind, neben den vorgestellten kreativen Gebetstechniken, viele kleine Geschichten aus seinem persönlichen Alltag, die alle in direktem Zusammenhang mit Gott und mit Beten stehen. An manchen Stellen kommt man an einem Schmunzeln nicht vorbei.
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Fazit: Eine gelungene, kleine Einführung in die Kraft des kurzen Gebets, die darüber hinaus dazu motiviert, nicht nur in ausweglosen Situationen das Gespräch mit Gott zu suchen, sondern vielmehr auch alltägliche Gedanken in das Gebet einfließen zu lassen.

4 STERNE und ein Dankeschön an Gerth Medien